Schon mal mit Wagyu gekocht? Part I

 

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Wagyukuh in der Abkalbbox

Wagyu (übersetzt: Japanisches Rind) – wird oft als das beste Rind bezeichnet und ist für Fleischliebhaber das, was für einen Weinkenner ein Flascherl Petrus oder Château Mouton-Rothschild ist. Wie bei einem guten Wein auch notwendig, muß man ein wenig vom Produkt verstehen, um es auch wirklich geniessen und schätzen zu können. Bisher hatte ich das Vergnügen schon einige Male Edelteile (Beiried), Special Cuts (Fledermaus, Flank) und Burger aus Wagyu zu verarbeiten, ich war mir aber nie sicher ob ich schon das Maximum an Geschmack aus den Stücken geholt habe. Daher war ich super happy, als ich von meiner lieben Frau einen Wagyukochkurs zu Weihnachten geschenkt bekam.
Wunderbarerweise direkt beim Produzenten, dem Wagyuhof Österreich im Mostviertel, denen ich seit einiger Zeit online folge und die für mich den Eindruck machen, zu den ambitioniertesten Wagyu Experten in Österreich zu gehören.
Seit kurzen werden Kochkurse angeboten und ich hatte das Glück gleich einen Termin beim zweiten Kurs zu bekommen.

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Der Wagyuhof befindet sich am Tor zum Mostviertel in Stadt Haag, der Kochkurs fand im Gasthaus Pilgrab statt. Am 15.2 gings los und der Kurs startete um 14:00 direkt am Wagyuhof. Eine kleine Verkostung (Wagyurohschinken, köstlich) und Betriebsführung war angesagt.
Herzlich empfangen wurden wir von einem der drei Gründer – Karl Peterseil, mit dem man gleich unkompliziert ins Gespräch kommen konnte und der uns ein wenig in die Geschichte des Betriebes eingeführt hat. Was mich persönlich fasziniert: 2 der 3 Gründer kommen nicht aus dem landwirtschaftlichen Umfeld und wollen einfach etwas besonders auf die Beine stellen, da Ihnen klar war das man mit normaler Rinderzucht oder als Milchbetrieb heute langfristig keine Perspektive mehr hat – so kamen Sie zum Wagyu. Es wurde Anfangs viel Lehrgeld gezahlt, von dem Karl auch offen berichtet. Was aber sofort positiv aufällt, ist die Leidenschaft für das Produkt und der Wille neue Wege zu gehen – ein Spirit der sich durch den gesamten Tag ziehen soll! Der Hof wird konventionell bearbeitet, aber mit Fokus auf das Tier. Es steht ein geräumiger Stall, genug Auslauf im Freien und auch Mutterkuhhaltung auf dem Programm. Der Stall und der Verkaufsraum wurden im letzten Jahr gebaut und entspricht modernen Standards. Es ist einfach gut, live zu sehen wie die Rinder aufwachsen – Man wünscht sich solche Einblicke eigentlich für jeden Konsumenten – Viele würden dadurch das Produkt Fleisch viel höher schätzen können! Wir hatten auch gleich die Möglichkeit Fleisch einzukaufen und so sprang gleich ein Wagyubeiried und ein Hüftsteak in meine Einkaufstasche.

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Wagyustall

Danach ging es zum Kochkurs in den Gasthof Pilgrab, nach St. Valentin, über den im nächsten Teil am Freitag berichtet wird!

 


6 Gedanken zu “Schon mal mit Wagyu gekocht? Part I

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